Brandanschlag mit Hamas-Symbol: Familie von Antisemitismusbeauftragtem im Haus

19 godzin temu
Unbekannte verüben Brandanschlag auf das Privatgrundstück des Antisemitismusbeauftragten (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf das Grundstück von Andreas Büttner, Brandenburgs Antisemitismusbeauftragtem, in Templin. Sie zündeten in der Nacht zu Sonntag gegen 3:40 Uhr einen Schuppen auf dem Privatgrundstück an und brachten ein Hamas-Symbol an der Haustür an. Die Familie des 52-Jährigen befand sich zu diesem Zeitpunkt im Haus. Es ist bereits der zweite Anschlag gegen Büttner seit August 2024.

Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen. Niemand erlitt Verletzungen.

Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen fanden Ermittler an der Haustür ein rotes Dreieck - das Symbol der islamistischen Terrororganisation Hamas, das als verfassungsfeindlich gilt. Hamas und ihre Unterstützer nutzen dieses Zeichen, um Ziele zu markieren.

Büttner sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Meine Familie befand sich zu diesem Zeitpunkt im Haus. Wir sind körperlich unverletzt, stehen aber unter dem Eindruck eines schweren Angriffs.» Er betonte: «Ich werde mich davon nicht einschüchtern lassen.»

Breite politische Verurteilung

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) verurteilte den Anschlag scharf: «Extremismus in jedweder Form darf in Brandenburg keinen Platz haben.» Gewalt gegen Personen oder Dinge sei absolut inakzeptabel. «Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ich hoffe, dass der oder die Täter schnell gefasst werden», erklärte Woidke.

Innenminister René Wilke (SPD) sicherte Büttner die Solidarität des Landes zu: «Andreas Büttner leistet als Beauftragter zur Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg einen besonderen Dienst am Land und seinen Menschen.» Man werde ihm weiter zur Seite stehen.

Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke sprach von einem erschreckenden und inakzeptablen Akt der Gewalt und Intoleranz. Brandenburg dulde keine antisemitische Gewalt und Hetze. CDU-Fraktionschef Jan Redmann nannte den Vorfall ein abscheuliches Verbrechen: «Wer zu Feuer und Gewalt greift, um einen engagierten Demokraten einzuschüchtern, überschreitet jede Grenze.»

Bereits zweiter Anschlag

Büttner ist seit Juni 2024 Antisemitismusbeauftragter Brandenburgs. Zuvor war er unter anderem Polizeibeamter, Landtagsabgeordneter der Linken und Staatssekretär im Sozialministerium.

Bereits im August 2024 verübten Rechtsextreme einen Anschlag auf ihn, bei dem Unbekannte Hakenkreuze in sein Privatauto ritzten. Der aktuelle Brandanschlag mit Hamas-Symbol stellt nach Büttners Einschätzung eine massive Eskalation dar.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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