Die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur charakterisiert die anhaltenden Massenproteste im Iran als «Aufstand gegen den Gottesstaat». Die Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln sagte am Montag im Deutschlandfunk, die iranische Bevölkerung lehne den islamischen Einfluss auf die Politik und den Machtanspruch von "Revolutionsführer" Ali Chamenei ab. Ausgelöst wurden die Proteste durch wirtschaftliche Aussichtslosigkeit.
Die Mehrheit der Iraner wende sich vom Islam ab. Laut Amirpur identifizieren sich nur noch 30 Prozent der Bevölkerung als Muslime, 90 Prozent lehnten die rigide Islamauslegung des Regimes ab. Die Teheraner Regierung rechtfertige Ungerechtigkeiten wie die ungleiche Behandlung von Frauen mit Verweis auf islamische Gesetze.
Der Wunsch nach Säkularität - der Trennung von Staat und Religion - sei «seit Jahren und Jahrzehnten auf dem Vormarsch», so Amirpur im Interview. «Inzwischen sind die säkularen Gruppen die, die am allerstärksten sind.» Die aktuellen Proteste seien die größten seit der islamischen Revolution 1979.
Regime unter Druck
Trotz der Protestwelle sitze das Regime «noch relativ fest im Sattel», erklärte die Wissenschaftlerin. Die Revolutionsgarden und andere systemtreue Kräfte kämpften um ihre Macht - «die wissen, dass ihnen die Rache der Bevölkerung blüht». Amirpur warnte: «Aber das Regime hat noch Mittel zur Gegenwehr.»
Chamenei beruft sich als sogenannter Revolutionsführer auf ein göttliches Mandat als Vertreter des schiitischen zwölften Imam. Diesen Anspruch lehnt die Mehrheit der Iraner ab.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

2 godzin temu


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